Psychologisch dichter Thriller über Heimerziehung, Kindheitstraumata, Schuld und die Kraft, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen.

Eine Frau, deren Kindheit im Heim bis heute nachwirkt, fühlt ständig Angst um ihre Tochter. Der Tod zweier junger Frauen reißt alte Wunden auf. In ihrem Debütroman „Milchreis mit Zimt – Kindheit ohne Seele“ erzählt Astrid Windgassen-Frank von verlorener Kindheit, Schuld und Überlebenskraft. Der fiktionale Psychothriller, geprägt von autobiografischen Erlebnissen und Erfahrungen, gibt ehemaligen Heimkindern eine Stimme, die in der öffentlichen Wahrnehmung lange keinen Raum fand.

Kurzinhalt


Psychologisch dichter Thriller über Heimerziehung, Kindheitstraumata, Schuld und die Kraft, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen. Ein Debüt, das schweigenden Betroffenen eine Stimme gibt.

Andrea Meerkamp lebt in Duisburg, ist verheiratet und Mutter der siebzehn Jahre alten Lisa. Die Angst um ihre Tochter kennt keine Grenzen. Was wie mütterliche Fürsorge aussieht, hat tiefe Wurzeln: in einer Kindheit, die Andrea nie losgelassen hat. Als zwei junge Frauen sterben, gerät sie in einen Sog aus brutaler Realität und panischen Wahnvorstellungen. Vergangenheit und Gegenwart scheinen einander fremd – und fügen sich doch zusammen wie ein Bild aus zerbrochenem Glas.

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»Rot, rot, rot – morgen bist du tot!«

Stimmen zum Buch


„Milchreis mit Zimt - sofort habe ich den Duft von frischem Milchreis im Kopf und denke an lustige Abendessen in der Familie mit diesem leckeren Gericht. Und genauso startet die Geschichte. Ich lerne eine Familie kennen, die mitten im Leben zu stehen scheint. Mutter, Vater, fast erwachsene Tochter, eine kleine Idylle. Aber nur beinahe, wäre da nicht die große Sorge der Mutter um ihre Tochter. Und schon stecke ich mittendrin im Thriller. Zwei Morde, die sich in der unmittelbaren Umgebung der Familie ereignet haben, verstärken bei Mutter Andrea die scheinbar völlig übersteigerten Ängste. In unterschiedlichen Handlungssträngen und verschiedenen Zeitebenen entspinnt sich die Geschichte. Schnell bin ich gefangen von den diversen Fäden, die sich weiterspinnen und in Querverbindungen wiederfinden. Das Buch ist keine leichte Lektüre. Gerade der Teil mit den Rückblenden in Andreas Zeit im Kinderheim ist sehr bedrückend, aber auch sehr spannend. Die Erinnerungen an ihre Kindheit im Kinderheim, geprägt von den schrecklichen Missständen mit Kälte, Gleichgültigkeit und Gewalt, holen Andrea immer schneller ein. Das Gefühl, absolut ausgeliefert und hilflos zu sein, steigert sich von Seite zu Seite. Andrea ist die Einzige, die sensibel ist für die Gefahr, die von dem Mörder in ihrer Umgebung für ihre Tochter ausgeht. Mit der Hilfe eines befreundeten Polizisten kommt sie dem Mörder sehr nahe und gerät in den dramatischen Strudel der Ereignisse. Ich musste immer weiterlesen und tauchte völlig ein in die Welt von Andrea. Das Buch wirkt bei mir nach. Lange nach dem Auslesen ertappe ich mich immer wieder, wie ich über verschiedene Aspekte der Geschichte nachgrüble, weil es so einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen hat.“

„Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Die Geschichte ist traurig, aber gleichzeitig sehr spannend. Ich habe mitgefiebert und mich gefragt, wie es weitergeht. Am Ende bleibt die Frage, ob so etwas heutzutage vielleicht immer noch passieren kann. Insgesamt ein bewegendes und lesenswertes Buch.“

„Ein Psychothriller, der sich auf unterschiedlichen Zeit- ebenen bewegt, von den Schicksalsjahren ehemaliger Heimkinder und den traumatischen Erinnerungen der Protagonistin Andrea erzählt, eingebunden in eine spannende kriminalistische Handlung. Leser*innen werden in den Bann gezogen und bis zur Auflösung zum Nachdenken angeregt.“

„Mitreißend bis zur letzten Seite. Astrid Windgassen-Frank beherrscht die Kunst, Spannung und emotionale Tiefe auf einzigartige weise zu verbinden.

„Ein Psychothriller, der das Schicksal ehemaliger Heimkinder aufgreift und ein dunkles Kapitel deutscher Nachkriegs- geschichte mit einer kriminalistischen Handlung verbindet – ein Stoff, der nachhallt.“

„Selten hat mich ein Buch so gefesselt wie das Erstlingswerk von Astrid Windgassen-Frank. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der innere Kampf der Protagonistin, der aus ihrer Vergangenheit und der Angst um die eigene Tochter resultiert, ist sehr anschaulich dargestellt und ich konnte mit ihr mitfühlen. Das geschilderte Schicksal der Heimkinder und die daraus entstandenen Traumata gehen unter die Haut. Die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit stören den Lesefluss in meinen Augen nicht. Ich finde, dadurch ergibt sich peu à peu ein Gesamtbild, das für mich das Lesen sehr spannend gemacht hat.“

Die Autorin


Astrid Windgassen-Frank

Astrid Windgassen-Frank, geboren 1964 in Duisburg, lebt im Rheinland. Sie schreibt satirische Kurzgeschichten und lebt ihre Erzähllust in ihrem Podcast Die Schimpfluencerin, auf Instagram und in ihrem Blog aus – bissig, direkt, mit einem Gespür für die Abgründe des Alltäglichen. Diese Eigenschaften teilt sie mit ihrem Bruder, dem aus dem Fernsehen bekannten Hundetrainer Martin Rütter. In seinem Unternehmen ist sie seit vielen Jahren tätig.

Mit ihrem fiktionalen Debütroman, geprägt von autobiografischen Erlebnissen und Erfahrungen, wagt sie nun den Schritt in ein anderes Genre: Milchreis mit Zimt – Kindheit ohne Seele verbindet psychologische Spannung mit den langen Schatten der Heimerziehung.

Buchinformation


Titel | Milchreis mit Zimt – Kindheit ohne Seele
Autorin | Astrid Windgassen-Frank
Genre | Psychothriller
ISBN | 9783696357894

Im Handel | Ab 25. August 2026
Preis | Taschenbuch 15,99 EUR, E-Book 9,99 EUR
Verlag | BoD (Books on Demand)
Seitenzahl | 384 Seiten

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